Erfahrungsbericht nach 5.000 Kilometern
Wir haben unsere unsere Happy seit Ende November 2017, d.h. bis heute (Mitte Mai 2018) seit nunmehr rund 51/2 Monaten und es ist wieder einmal Zeit, Bilanz zu ziehen.
Dieser Bericht dient als Ergänzung zum Erfahrungsbericht nach 1.750 Kilometern, darum gehe ich nicht auf alles mehr so genau ein.
Motor / Verbrauch / Fahrcharakteristik / Geräuschentwicklung
Hier gibt es nichts zu ergänzen bzw. richtigzustellen.
Aktuell liegen wir laut Bordcomputer bei einem Verbrauch von 6,6 Litern, Onstar gibt einen Verbrauch von 6,8 Litern an. Von den 5.000 km sind wir rund 3.500 km noch auf Winterreifen unterwegs gewesen. Unser Streckenprofil schätze ich wie folgt ein: 35 Prozent Autobahn, 25 Prozent Überland, 40 Prozent Stadt.
Der Verbrauch liegt also mittlerweile im erwartbarem Fenster und geht für ein Benziner mit Automatik in Ordnung. Ich würde mir aber einen größeren Tank als den verbeuten 45 Liter Tank wünschen wünschen,ein 55 Liter Reservoir stände dem CLX gut
Platzangebot / Sitze / Variabilität
Auch hier bleibt alles wie schon beschrieben.
Mittlerweile haben wir aber auch den Kofferraum ausgiebig genutzt.
Die relativ hohe Dachkante in Verbindung mit der für ein CUV moderaten Ladekantenhöhe ist Gold Wert. Wir nehmen regelmäßig ein Aktivrollstuhl mit. Dieser passt, zusammengeklappt, jedoch mit aufrechter Rückenlehne und bei nach unten gesetzten Laderaum-Zwischenboden, stehend bequem hinein. Dabei bekommt meine Bessere Hälfte den Rollstuhl problemlos über die Kante gehoben.
Anmerkung:
Aktivrollstühle sind zwar tendenziell leichter als die 0-8-15-Dinger in Krankenhäusern usw., wir haben jedoch bei der Konfiguration des neuen Rollstuhls zusätzlich auf etwas Gewichtsersparnis geachtet, z.B. durch leichtere Räder und Carbon-Seitenteile. Bei der Gelegenheit wurde bei der Farbwahl für den Rolli übrigens ein dunkles Blau gewählt... Damit er wenigstens ungefähr zu Happy passt. 
Klappen wir vor dem Einladen jedoch sogar noch die Rückenlehne des Rollis nach vorn, dann wird es sogar noch einfacher, ihn mitzunehmen. Davor passt dann sogar noch ein Koffer in mittlerer Größe.
Und dies alles bei komplett nach hinten gefahrener Rücksitzbank!
Das bei uns verbaute Gepäckraumgitter verhindert eine problemlose Hin-und-Her-Verstellung der Rücksitzbank bzw. ein einfaches Justieren der Rücklehnen-Neigung. Dies ist immer fummelig. Das Gitter ist von uns gewählt worden, da wir uns evtl. nen Hund anschaffen wollen. Aktuell ist es noch nicht so weit und ich überlege, das Gitter dann doch erstmal auszubauen.
Meine Erfahrung bis hierhin: Wer das Gitter nicht wirklich braucht sollte es besser nicht mitbestellen.
Klimaautomatik
Hier bleibt es dabei: Die Klimaautomatik tut ihren Job: Schnell und gründlich, ist jedoch vom Grund-Geräuschpegel zu laut.
Dabei ist sie nicht wirklich ein Krawallmeister. Jedoch sollte sie eigentlich unauffällig sein, dies ist nicht der Fall, auch nicht wenn man sie auf die geringste Stufe einstellt.
Navigations- / Multimediasystem / Sound
Meinem Eindruck aus dem ersten Erfahrungsbericht kann ich grundsätzlich wieder bestätigen.
Eine Sache zum Radio gibt es jedoch richtig zu stellen: Es ist sehr wohl möglich, die auf den einzelnen Frequenzbändern gefundenen Sender dann in den Favoriten zu mischen!
Beispiel: Auf Speicherplatz 1 wäre Energy Digital, DAB+ und auf Speicherplatz 2 104.6 RTL, FM.
Keine Ahnung warum ich erst dachte es ginge nicht. 
Eine andere Sache ist die allgemeine Empfangsqualität der Radiosender, insbesondere mit DAB+.
Diese war in unserer Gegend (Raum Berlin) mit der kurzen BMW-Sportantenne deutlich schlechter als zuvor. Weiter nördlich wurde es dann etwas besser aber auch nicht wirklich zufriedenstellend.
Wir sind also wieder zur Standard-Antenne zurück gewechselt und haben seit dem keine Probleme mehr, weder in Berlin/Brandenburg noch in Hamburg oder Bayern.
Die Soundqualität, insbesondere das Ansprechverhalten des Subwoofers, steht und und fällt mit der Art des Zuspielers.
Bei eingestelltem Pegel 0 ist der Sub bei FM Radio und bei DAB+-Radio mit relativ geringer Bitrate kaum wahrzunehmen. Erst eine höhere Bitrate via DAB+ bzw. via USB (entsprechendes Material vorausgesetzt) sorgt für einen deutlich lebhafteren Bass. Einen CD-Spieler haben wir nicht verbaut. (Bass Boost, wie's jetzt genau in den Settings heißt fällt mir gerade nicht ein, war immer aktiviert.)
Fazit
Nach wie vor: Wir sind zufrieden!
Aber auch nach wie vor: Baustellen bleiben jedoch das Navi- bzw. Soundsystem (in Teilen) sowie ganz klar die Klimaautomatik und die viel zu wenigen Ablagemöglichkeiten.
Ein etwas größerer Tank wäre schön.