Man redet beim Ausbau der Infrastruktur immer nur von den Ladestationen. Die sind auch das, was der Endverbraucher sieht. Aber was es bedeutet im Hintergrund, bzw. Untergrund, das bedenkt fast niemand, der nix mit Strom zu tun hat.
In einem gediegenen Dorf mag das funktionieren, wo man sich eine Wallbox in die Garage bauen lassen kann. Eine 16 Ampere CEE-Steckdose ist ja meistens vorhanden. Da kann man seinem E-Auto eine Nacht am Ladegerät gönnen, um morgens wenigstens bis zur Arbeit zu kommen.
Aber stellt euch das in einer Stadt mit Mietskasernen vor, wo um 17 Uhr der Kampf um den letzten Parkplatz in der Nähe der Wohnung tobt. Und wo jetzt schon Parkplätze vernichtet werden, weil man ja Baumscheiben zwischen den Stellplätzen braucht, um das Mikroklima zu verbessern (die dann aber nur als Hundeklo genutzt werden).
Wenn da an jedem zweiten oder dritten Parkplatz eine Ladestation errichtet werden sollte, was da an Kabeln in die Erde müsste. Hintendran Trafostationen, eine erhöhte Anforderung an die Mittelspannung vor den Trafostationen.... Ich glaube nicht, dass das in gewachsenen Städten so einfach möglich ist.
Opel war einmal führend an der Entwicklung von Wasserstoffantrieben beteiligt.
Als die Technik soweit einsatzreif war, wurde das Entwicklungszentrum in Wiesbaden (Mainz-Kastel) geschlossen und ging zurück in die USA zu GM. Und war somit Geschichte...
Wen es interessiert... Das frühere Opel-Forschungszentrum in Kastel steht heute leer (Allgemeine Zeitung) 