Beiträge von Lutz

    Ein Wort zum Homeoffice. Bei größeren Firmen geht das gar nicht in vollem Umfang, da dafür die Zugänge für die PC nicht ausreichen.
    Den Kontakt der Mitarbeiter untereinander konnte man reduzieren. Doch die zunehmende Anzahl von Werksschließungen in allen Branchen ist bedingt durch Nachschubprobleme.


    Was waren das noch für Zeiten, als ein Großteil aller Grundmaterialien und des Zubehörs aus deutscher Produktion kam. Und dies wird sich weiter verstärken, wenn unsere Energieproduktion auf erneuerbare Energie umgestellt wird. Macht man es mit der E-Mobilität ernst, dann wird das interessant werden.
    Klar ist es billiger, wenn Autos und vieles andere im Ausland hergestellt wird und hier nur noch der Name raufgeschrieben wird.
    Das Management hat sich vom Ausland abhängig gemacht.
    Die viel gelobte Globalisierung ist ein sehr zweischneidiges Messer.

    Ob diese Maßnahme ausreichend sein wird, dürfte unklar bleiben.
    Die Grenzen zu Zulieferländer sind zwar nicht für den Lieferverkehr restlos dich, doch es erschwert die Lieferung.
    Dann kommt hinzu, dass man von einer Infektionsrate von nahezu 60 - 70 % ausgeht, was nichts anderes bedeutet, als dass diese Mitarbeiter für längere Zeit ausfallen.
    Es zeigt sich neben den Vorteilen einer Globalisierung deren Nachteil.
    Zu früheren Zeiten wurde alles im eigenen Land hergestellt, ob in Frankreich, Italien oder Deutschland.
    Der Kfz-Verkauf war nach den Beschlüssen zum Umstieg auf die E-Mobilität ohnehin in den Keller gegangen. Die Politik wusste um die Folgen und war vermutlich nicht all zu traurig darüber. Man wollte ohnehin ab vom Verbrennungsmotor.
    Wenn diese Krise hoffentlich überstanden ist, wird ein Umdenken einsetzen und man wird eher die Themen der Globalisierung thematisieren.
    Zum weiteren Verlauf kann man schwer etwas sagen. Doch wenn die übermittelten Forschungsergebnisse stimmen, dann ist noch nicht sehr schnell mit einem Gegenmittel zu rechnen. Man geht frühestens vom Frühjahr des kommenden Jahres aus.
    Aus einem anderen Bereich kann ich berichten, dass durch den Berliner Tennisverband eine Sperre aller Vereine bis 29.3. verfügt wurde. Nach meiner Kenntnis wird man jedoch diesen Zeitraum bin in den Sommer hinein verlängern.
    Die Firma Siemens rechnet bereits mit einem Umsatzrückgang von 20 %. Durch den BDI werden zur Zeit zinslose Kredite an Mitgliedsunternehmen vermittelt. Doch auch hier ist man skeptisch, ob dies von kleineren Unternehmen zurückgezahlt werden können. Der Weg führt in eine beispiellose Rezession.

    Mir geht es eher darum, daß z.B. auf einem Parkplatz bei einem Parkrempler auch nicht noch zusätzlich der Sperrbolzen vom Automatikgetriebe bricht - in der Hoffnung daß die Handbremse meinen Crossland genug hält um dies zu verhindern. Übrigens so stehts bei Google: Das Gesetz sagt klar: Beides ist Pflicht! ...

    Zur Ergänzung: Das Gesetz, in dem Fall die Verordnung, nämlich die StVO sagt es zwar nicht, aber die Rechtsprechung. § 14 II StVO fordert:
    Wer ein Fahrzeug führt, muss die nötigen Maßnahmen treffen, um Unfälle oder Verkehrsstörungen zu vermeiden, wenn das Fahrzeug verlassen wird
    Das OVG Niedersachsen stellte in einem Urteil von 2013 fest, dass neben der Handbremse auch der Gang eingelegt werden muss. Bei Automatikgetrieben ist es die P-Stellung.
    Es kann auch die Verwendung eines Sicherungskeils notwendig werden. Dieser ist laut § 41 StVZO für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als vier Tonnen und zweiachsige Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg einen Unterlegkeil mitzuführen, bei drei- und mehrachsigen Fahrzeugen und Sattelanhängern sind es sogar zwei.

    Man kann die Frage Unfallschaden so definieren, dass zumindest im Falle einer Smart-Repair kein Unfallschaden vorliegt.
    Lackreparaturen dieses Ausmaßes sind außerdem nicht nachweisbar. Die Lackdichte ist in einem Bereich wie zuvor.
    Ein Teiletausch stellt auch keinen Unfallschaden dar (Spiegel, Scheinwerfer).
    Pauschal kann man da ohnehin nicht sagen. Denn je nach Schwere eines Anstoßes kann sich das auf die Spur, die Lenkung, die Träger ausgewirkt haben.

    Der Thread ist zwar für Wechselwillige, dennoch sollte man dabei auch daran denken, wie es mit späteren Verkaufsmöglichkeiten aussieht.
    Ich befürchte, dass man eher einen geringeren Preis erzielen wird, wenn die Verbrennungstechnologie verboten wird.
    Hier bei uns in Berlin ist der Verkauf an Neufahrzeugen stark zurückgegangen.
    Ich sehe hier Rabatte von 10.000 € beim Kauf eines Hybriden. Das deutet darauf hin, dass viele auch hierbei zögern.

    Der Crossland hat sicherlich sein Für und Wider, doch insgesamt finde ich ihn gar nicht so schlecht.
    Es spielt auch bei Kaufentscheidungen der Preis eine Rolle.
    Doch noch wichtiger ist die gegenwärtig in keiner Form abgeschlossene Antriebsdiskussion. Bei den immensen Schwierigkeiten bei der Infrastruktur, kein Ladenetz, ist hier bisher reine nix in trockenen Tüchern. Hinzukommen die recht geringen Reichweiten, die allenfalls etwas für die Stadt oder einen Pendelverkehr taugen. Dann jedoch greift wieder die Infrastruktur.
    Der E-Antrieb wäre für uns durchaus eine Alternative, da unsere Autos in hauseigenen Garagen stehen. Da wir aber die Hälfte des Jahres nicht in Berlin, sondern auf dem Lande wohnen, sind die hierfür erforderlichen Reichweiten indiskutabel.
    Nicht zu vergessen jetzt auch die Frage, wie es politisch geregelt wird. In Berlin soll nach den Vorstellungen des RRG-Senats bald in der Stadt mit den Verbrennungsmotoren Schluss sein. Der Hybrid ist wie schon geschrieben nichts Halbes und nichts Ganzes.
    Dann sind die Verbrauchswerte, wie ich aus dem Bekanntenkreis weiß, leider bei einem Hybrid keineswegs so rosig wie in der Werbung.
    Wir sind vermutlich gut beraten, die weitere Entwicklung abzuwarten.

    Ich hatte vor geraumer Zeit die Anzeige, dass der Fahrtrichtungsanzeiger vorn links nicht funktionieren würde. Zusätzlich war auch das hierfür typische Blinkergeräusch (schneller) zu hören.
    Sofort angehalten und nachgeschaut. Er ging tatsächlich nicht.
    Ich zum Opel-Service, da man heute nicht einmal eine einfache Leuchte selbst tauschen kann. Fummelarbeit.
    Und siehe da, die Lampe hatte sich wieder selbst repariert.
    Der Servicemann sagte, dass durch den Fahrzeugcomputer manchmal eine Leuchte nicht funktioniert, genauer, diese nicht geschaltet wird.
    Einfach den Motor ausschalten und neu starten, dann ist alles wieder in Ordnung.
    Neulich fiel während der Fahrt die Geschwindigkeitsanzeige für 3-4 Sekunden aus. Dann entschied sie sich wieder zum Funktionieren.
    Beim Auslesen von Fehlern waren beide Dinge nicht erkennbar.
    Muss man unter der Rubrik "ist ebenso" abhaken.

    Und dann ist es beileibe nicht nur die Batterie. Ich hatte an anderer Stelle vom Knarren bei Volleinschlag der Lenkung infolge einer Lastkraftunterbrechung berichtet, die bei allen Crossland und Grandland gegeben ist.
    Opel schrieb, dass das normal wäre und man mit mir nicht weiter darüber diskutieren will.
    Mein Opelhändler erhielt die gleiche Antwort.
    Jetzt wurde die Frontscheibe wegen Problemen an der einseitigen Frontscheibenbeheizung ausgetauscht.
    Jetzt ist die Garantie zu ende. Mal sehen was jetzt noch so alles passiert.
    Eins passiert jedenfalls in der Zukunft. Opel ist nicht mehr mein Favorit.

    Nachtrag, hierzu hatte ich ja Opel (Werk) per Mail gebeten nach der Ursache des Knarrgeräusches zu forschen, denn mir und auch meinem Opel-Service schien es verwunderlich, dass diese Geräusche allein nachweisbar bei der Grand- und Crosslandserie auftauchen. Dies ist auch mit einer kurzfristigen Unterbrechung des Kraftflusses verbunden. Die Erkenntnisse der Werkstatt hatte ich Opel in meinen Mails dargestellt. Dort regte man an, dies als Kunde mitzuteilen, da man selbst kein Gehör fand wurde. Man hatte selbst die eigenen Feststellung per Mail weitergegeben.


    Beim Service konnte man eine mögliche Ursache vermuten, ich hatte davon berichtet.
    Es ging mir bei meinen Mails darum der technischen Entwicklungsabteilung einen Hinweis zu geben, um dies in der künftigen Produktion abzustellen.


    Daraufhin kam jetzt eine harsche Mail, deren Inhalt ich in einem kleinen Auszug hier hineinkopiere. Der Kontakt war auch damit verbunden, dass mich die Dame, die für die Mailbeantwortung zuständig ist, sprachlich aufgrund ihrer Herkunft nicht verstand. Von Technik sagte sie, versteht sie leider nichts.


    Daher verzichtete ich auf ein weiteres Telefonat.
    Sie setzte auch hier in der Mail alles aus Textbausteinen zusammen und ging nie auf meinen Hinweis ein, den ich von unserer Werkstatt erhielt.
    Für mich doch ein wenig befremdlich.


    Hier ein Teil der Opel-Mail:
    "In unserer Mail vom 12. Februar haben wir unseren Standpunkt erläutert. Den bereits getroffenen Aussagen haben wir nichts hinzuzufügen.
    Aufgrund der unvereinbaren Positionen rechnen wir mit Ihrem Verständnis, dass wir in Zukunft von weiteren Stellungnahmen zum identischen Thema absehen werden."


    Es fehlte der Gruß vom freundlichen Opel-Händler. Ist ja auch nur das Werk. :)