Ich habe auch noch ein wenig recherchiert.
Es ist wohl so, das immer der niedrigere stützlast Wert entscheidet ist.
Die Kupplung kann mehr können, aber der Wert des Fahrzeugs zählt dann.
Begründung ist das sich das fahverhalten verändert. Die vorderen Räder könnten zu "leicht" werden. Schlechtes lenkverhalten usw.
Es gibt wohl Fälle wo der Hersteller die stützlast im Nachhinein geändert hat und man konnte dann entsprechend der Bescheinigung den coc ändern lassen. Ohne weitere tüv oder sonst was Prüfung.
Weiterhin gibt es wohl Sets für die Hinterachse (Dämpfung, Federung) mit denen man eine höhere stützlast erzielen kann. Das ist wohl sehr teuer, weil TÜV Abnahme, Eintragung und Einbau natürlich.
Für den konkreten Fall von "ein alter merivaner" gibt es aber ja die Chance das er tatsächlich die neuen Werte bekommen könnte wenn man ein entsprechendes Schreiben von Opel bekommt.
Das setzt natürlich voraus das die an der Hinterachse nix verändert haben beim neuen Modell.
Ansonsten bleibt noch festzustellen das eine Überschreitung der stützlast bis 50% ca. 25€ kostet (Ordnungswidrigkeit) . Je nachdem. Ab 50% Überschreitung ist es ein Bußgeld von 60€ und 1 Punkt in Flensburg.