Beiträge von Herbert

    Korrekt, auch in Saragossa ist es sehr gemixt

    Das ist u. a. ein Grund, dass die Bauteile direkt am Montageplatz zusammen geführt werden.


    Früher hat bestimmt ein Werksleiter zu seinen Leuten gesagt: Nächste Woche bauen wir 200 CLX Innovation :) . Heute steckt eine ausgefeilte Logistik und Plaung dahinter, damit immer die Beiteile zugeführt werden, die genau für dieses bestellte Auto benötigt werden, daher der Begriff "just in time". Es gibt dafür auch noch andere Begriffe, der ist mir aber geläufig. Natürlich werden auch noch auch Fahrzeuge für Halde (Vorführwagen "Blindbestellungen") dazwischen geschoben, damit die Fertigung möglichst gleichmäßig ausgelastet wird.


    Diese ausgefeilte Planung ist auch der Grund für die große Zeitspanne zwischen "Ihr Fahrzeug ist in der Fertigung eingeplant" und "Ihr Fahrzeug wurde produziert".


    Am Anfang waren bei uns in der Gegend nur sehr dürftig ausgestattete CLX bei den FOH's verfügbar, da man den Trend zu besser ausgestatteten CLX unterschätzt hatte und es dann eine Zeitlang gedauert hat, bis andere Fahrzeuge zur Verfügung standen, siehe oben. So zumindestens die Aussage einige FOH's.


    Man hat auch den Erfolg des CLX unterschätzt. Aussage eines FOh's: Wollen Sie nicht lieber einen richtigen Opel nehmen ;( .


    Ich denke, diese Einstellung dürfte sich inzwischen gewandelt haben :thumbsup:

    Fließbandproduktion von Auto

    Das gibt es eigentlich heute nicht mehr. Heute wird "just in time" gefertigt. Keine Lagerhaltung mehr beim Autohersteller, die Zulieferanten liefern quasi direkt in die Fertigung. Deshalb gab es ja vor einigen Monaten Problem bei VW, da sich einer der kleinen Zulieranten quer gestellt hat und die Fertigung bei VW fast zum Erliegen kam.


    Wir können die wildesten Vermutungen anstellen, warum es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Lieferzeiten gibt. Da wir die Strukturen bei Opel bzw PSA nicht kennen, ist das müßig.


    Eine Möglichkeit wäre die (Absatz)Planung. Aus meinem früheren Leben kenne ich die Probleme mit Länderübergreifenden Vertriebsstrukturen. Normalerweise werden Verkaufszahlen mit den einzelnen Vertriebsorganisationen vereinbart. Entweder auf partnerschaftlichen Basis :) oder über Vorgaben von Mutterhaus. In der Automobilindusrtie vermute ich letzteres :D .


    Wenn also AT z. B. geringere Stückzahlen in der Planung hat (warum auch immer), dann werden sie sicherlich auch nicht bevorzugt bedient.


    Wir hatten in der Vergangenheit solche Fälle, das Landesorganisationen zu wenig oder gar nichts geplant hatten. Drohung: Wenn Ihr nichts gepklant habt, dann bekommt Ihr auch nichts X( . Sie wurden trotzdem beliefert, vom Verkauf lebt man eben, aber nicht bevorzugt :) .


    Dies ist auch nur eine Möglichkeit. Eventuell kommen auch mehrere Faktoren zusammen.